unrestricted exploitation

- Tanzperformance -


Das aktuelle Phänomen, der Ausbeutung im beruflichen Kontext - das nicht mehr Wertschätzen von Leistungen und der daraus resultierende Raubbau, den viele Menschen an sich begehen - soll tänzerisch und musikalisch hauptsächlich durch die Parameter Zeit und Kraft aufgegriffen werden.

Das Stück arbeitet mit rein physischen Mitteln, um der Realität zu entsprechen: Wir Menschen haben keinen Ersatzkörper, keine Extradepots, um Kraft zu tanken. Die Tänzer erfahren physische Limits und durchleben innerhalb des Stückes die verschiedenen Phasen von Bedarf, Erwartung, Anspruch, Raubbau, Verausgabung, Zusammenbruch, Regeneration und die Folge dieser Verkettung.

Anhand verschiedener Tanztechniken und Bewegungsqualitäten soll mit zwei Tänzern und zwei Tänzerinnen eine Choreographie erarbeitet werden, die musikalisch mit eigens dafür entstehenden Kompositionen von Stefan Schmidt (Farang) in Kommunikation geht.

Infos zu Farang unter: www.myspace.com und www.virb.com