Company urbanReflects

Company urbanReflects
gegründet August 2009
Tanz, Improvisation, Performance

urban steht zum einen für den gesellschaftlichen, zum anderen für den räumlichen Aspekt. Reflects meint das Widerspiegeln, Aufzeigen.

Die Company urbanReflects hat sich zur Aufgabe gemacht sozialkritisch zu beobachten und das Erfahrene als Inspiration für künstlerische Prozesse zu nutzen, ohne den moralischen Zeigefinger zu erheben. Die Gesellschaft wird observiert, die Tänzer bilden ihr persönliches Statement, das tänzerisch-performativ umgesetzt wird. Die Company geht aber noch einen Schritt weiter, indem sie u. a. öffentliche Räume bespielt - diese in Frage stellt bzw. neu und anders nutzt oder sie umzudeuten versucht - und dadurch während des Performens mit Menschen in Kontakt kommt, sie mit einbezieht und ihnen Verantwortung und Handlungsspielraum überträgt. Unter Umständen sind die Zuschauer von den Companymitgliedern nicht mehr unterscheidbar. Die Kunst hat sich in den Alltag integriert. Die Grundidee dahinter ist, Menschen wachzurütteln, der gesellschaftlichen Verdrossenheit entgegenzuwirken. Man könnte darin sogar eine soziale Übungsmöglichkeit im künstlerischen Kontext sehen.

Zudem bespielt sie außergewöhnliche Räume unter Einbeziehung ihrer besonderen Gegebenheiten und Eigenheiten.

Im Fokus steht das Genre übergreifende Arbeiten. Unter Einbeziehung verschiedener interdisziplinärer Künstler werden gesellschaftliche Phänomene aus verschiedenen Perspektiven widergespiegelt. urbanReflects hat sich als Ziel gesetzt verschiedene Blickwinkel aufzuzeigen, es liegt der Company fern, vorgefertigte Ansichten zu vermitteln. Die Company widmet sich vier verschiedenen Bereichen: abendfüllende choreographierte Stücke unter der Leitung von Doro Eitel; Kurztanzstücke zu einem ausgewählten Thema, choreographiert von mehreren Ensemblemitgliedern; abendfüllende Improvisationen und Happenings im öffentlichen Raum.

Die Company wurde im August 2009 gegründet. Sie ist aufgrund ihres Forschungscharakters und der Genre übergreifenden Arbeit gekoppelt an die Grundidee und hat nur teilweise feste Ensemblemitglieder. Künstler und Tänzer werden projektbezogen dazu geholt.

Ihr erstes Projekt ,the pyrotechnical tango‘ (Improvisation im Fackelambiente) setzte sie mit der Band `Matou noir‘ - Tango, Klezmer, Balkan - um.

Aktuelle Arbeiten sind das abendfüllende Stück , unrestricted exploitation ‘ und eine Kooperation mit der Regisseurin Johanna Meier zum Thema Orte des Transit, welches als Happenings in Freiburg stattfinden wird und als Filmdokumentation aufgearbeitet werden soll.